Amerikanische Weißeiche

Quercus alba

Handelsnamen

Weißeiche

Ursprungsland

Nordamerika

Vorkommen

Gesamtes Nordamerika, jedoch hauptsächlich in den östlichen und mittelwestlichen Staaten. Besonders bekannt als Lieferanten für hochwertiges Furnierholz: Indiana, Ohio, Kentucky, Virginia. Da es in den USA über 80 verschiedene Eichenarten gibt, kommen Vermischungen, Kreuzungen und Bastarde vor. Im Unterschied zur Europäischen Eiche geringer dimensioniert.

Verwendung

In allen Bereichen der holzverwendenden Industrie ist die Weißeiche universell einsetzbar, da sie äußeren Einflüssen gegenüber sehr resistent ist. Im Furnier- und Schnittholzbereich aufgrund der aussagekräftigen Struktur sehr geschätzt. In den USA große Bedeutung als Fassholz (Whisky). Als Furnier- und Schnittholz in allen Bereichen der Möbel-, Türen- und Paneelindustrie wie auch Parkett- und Treppenindustrie eingesetzt.

Eigenschaften

Aufgrund der starken Vermischung der einzelnen Arten breites Farbspektrum von Hellgelb bis Dunkelbraun. Auch Abweichungen ins Rosafarbene möglich. Häufiges Auftreten von sogenannten Minerals, dunklen Einfärbungen, die als klar abgesetzte Flecken auf der Oberfläche erscheinen. Bei nassem Holz ist eine Verblauung durch Metallberührung möglich.

Mechanisch

Bei einer Bearbeitung mit hartmetallbestückten Werkzeugen bereiten Sägen und Hobeln keine Schwierigkeiten.

Trocknung

Das Holz der Amerikanischen Weißeiche trocknet sehr lange und neigt zum Reißen. Die technische Trocknung muss besonders milde und langsam vonstatten gehen.

Oberfläche

Alle Oberflächenbehandlungen sind gut durchzuführen, besonders geeignet für Rustikalbeizen.

Verleimung

Die Verleimungseigenschaften sind zufriedenstellend, Schrauben halten gut, beim Nageln sollte vorgebohrt werden.
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